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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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Briefe

Hats Deutschland genutzt oder geschadet, daßSpak-ding, Felix, Heß, Sack, Vamberger u. a.uns mit Fester und Shaftesburi, Buttlerund Law, Benson und Locke bekannt gemachthaben? Zuerst schrie alles:Naturalismus! Deis-mus! Arianer! Socinianer! Das Christenthumgeht unter, wenn den Ucbersetzern nicht mit Ge-walt gesteuert wird!" Der Erfolg hats andersgewiesen. Das Christenthum ist, wo cs war; aberGottlob! ein deutscher S cho la sticism u s ist zumTheil untergcgangcn, der in Predigten, Lehrverträ-gen, Erbauungsbüchern und überall herrschte. DasGift, das diese Schriften zu uns bringen sollten, hatin Deutschland nirgends oder bei sehr ungesundenPersonen gefaßt; vielmehr sind manche dieser Schrif-ten, z. E. Shaftesburi, Hutcheson, Law,Benson in Deutschland scharfer und wahrerbeurtheilt worden, als in England selbst, oder wer-den es noch werden. Wir haben dagegen Schriftenerhalten, die wir an schöner Einfalt und Gründ-lichkeit jenen vorziehen oder an die Seite setzen kön-nen; unsre theologische Bekanntschaft mit Englandhat Deutschland genutzt und nicht geschadet. Irreich nicht, so wars die Bekanntschaft mit Englän-dern, Locke, Benson, Lardner u. ft vie Mi-chaelis z. E. aus der engem Bahn seiner Vor-gänger zog, und hat seine tiefere Kritik, seine Ge-lehrsamkeit, sein Scharfsinn Deutschland genutztoder geschadet? Thun Sie doch einen Blick insalte Etymologisiren des Terts, ins Allegorisirendes Gesetzes Moses und urtheilen! Er hat gelerntund gelehret; von andern genommen und weiter