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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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men, ein vcrsunknes Volk zu retten: Baals Reichwar im höchsten Flor: das Land im größten Druckvon innen und außen: der völlige Ruin nahte:konnte noch etwas König und Volk vom Verderbenzurückhalten, so mußte cs die Macht Elias seyn, aberauch diese war jetzt ohnmächtig. Er ward verfolgt,war seines Lebens überdrüssig und Gott nahm ihnzu sich; wie auch die Offenbarung diesen Zweckseiner als eines letzten Zeugen in ihrem majestäti-schen Bilde darstellt. Der Ruin also beider König-reiche folgte, und o wie traurig-natürlich ist Allesbei diesem Ruin! sowohl bei der Gesangennchmungals Rückkunft von Babel. Da bauen sich keineMauern auf den Klang der Harfe wieder! die Ge-schichte der Hohenpriester, der Maccabäer, der He-rodianer ist ja die natürlichste Geschichte der Erde.Nur Alles ist auch hier nationell erzählt, jede Be-gebenheit in der Farbe gezeichnet, die man an ihrsah und mit dem Namen Jchovah Glück und Un-glück , Laster und Strafen, Lob und Tadel, Alles,Alles gebunden. Er verstockt Pharao und erwecktSimson: er läßt David das Volk zählen und straftihn darüber; er heißt Simei fluchen und bezahltihm die Bosheit; wer flehet nicht, daß dies allesprophetisch - theokratischer Styl, Nationalkon , kurzdie eigne Farbe der Begebenheiten sey, die auch zurTreue ihrer Darstellung gehöret. Doch ich weiß jakein Ende, und wie viel hatte ich noch über diepoetische Geschichte dieses Volks, über das Wunder-bar-Natürliche in ihr, über den offenbaren ZweckGottes bei und mit demselben zu sagen! Ein an-dermal. Leben Sic wohl und studircn mit Kindern