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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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an Theophron.

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Haupt, erweckt den Sinn, wo er da ist; wo ecnicht ist, kann er nicht erweckt werden, und eSwäre besser, manche Personen hatten keinen Dich-ter und keine Reisebeschreibung gelesen. Ich gebeIhnen einige wenige Proben und Merkmale, dieSie in Entwicklung dieses freien Gewebes weiterverfolgen werden.*)

Sie wünschen eine Ausgabe der Bibel zu ha-ben, in der jedes Buch und jedes Stück eines Bu-ches ohne Kapitel und Versabtheilung in sein ur-sprüngliches Licht gesetzt, Poesie und Geschichte sorg-fältig abgetrennt, und auch wo ihre Farben zusam-menstiessen, diese durch den Druck oder durch kurzeAnmerkungen richtig unterschieden waren. Ichwünsche es auch, und noch mehr, ich muß Ihnensagen, daß ich seit Jahren schon mit diesen Gedan-ken umgegangcn bin, und, wenn nicht, wie ichschwerlich glaube, durch den Druck und für dieWelt, ich wenigstens für mich und meine Freunde,sie nicht als Bibel, sondern als Sammlung alter

*) Von hier an exegesirt der Verfasser eine Reihebiblischer Poesien oder poetisch erzählter Geschich-ten, von Lamcchs Lied, Heuochs Hinnahme, demLhurmbau zu Babel, dem Stillstand der Sonneauf Josua Befehl u. a. Da aber diese alle indem später erschienenen Geist der ebräischenPoesie ausführlicher Vorkommen, so bleibensie hier, zur Ersparung des Raums, füglich weg ;nicht aber der Entwurf dieses Werkes, wie ecihn damals (1782) vor hatte, doch nicht ganzaussührte. A n m. d, H er ausg.