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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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schichte nicht. Auch Wcismann oder der größereMosheim bleiben noch ausgesetzt, und er merkevon allen sich nur das Bcßte für die Zukunft aus.Wenn etwas aus der Geschichte zur Erholung alsNebenlektüre gelesen werden kann: so sey es eineschöne Geschichte der Reformation, Sleid an z. E.oder Lebensbeschreibungen gelehrter und wackrerMänner z. E. Erasmus, Grotius, Luthers, Me-lanchthons. Diese verwirren nicht und ermuntern sehr.

IV. Endlich folgt das Collegium, das denreifsten Zuhörer fordert und also gewiß in frühereZeiten nicht hingehöret, die Pastoral-Theo-logie, die, wenn sie gelesen und getrieben wird,wie sie soll, für einen künftigen Prediger das prak-tische Studium bleibet. Sie besteht aus der in-nern Pastorat - Theologie, zu der auch Homiletikund Katechetik gehöret, und aus der äußern, zuder auch von der Casuistik, Symbolik, demgeistlichen Recht und Ritual so viel genom-men werden kann, als der künftige Prediger nütz-lich brauchet. Alle diese Wissenschaften einzeln zutreiben ist nicht Zeit; ihre zu große Ausführlichkeitartet auch meistens in Ueberdruß, Eckel und klein-fügiges Wesen aus. Verbindet man sie aber undführt jedes auf seinen Zweck, das geistliche Amt,zurück; so wird die Unterweisung gewiß angenehmund nützlich, der reife Erntekranz des ganzen Stu-diums der Theologie, das man in den akademischenJahren trieb.

r) Die innere Pastoral-Theologiemuß der Lehrer bestimmt, scharf und andringend

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