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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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173 Entwurf d er An w en d un g

Stücks in Poesie und Prose; ungezirt und ebneGewaltthatigkeit der Sprache. Es wird bei dieserUebung sehr gut seyn, daß man die Ueberietzungder 70 . dazu zieht und also dem ksnoo nach täg-lich liesct. In andre Uebersctzungen und Varian-tcnquellcn zerstreue man sich aber noch nicht: es istnur Uebung, wiederholende, prüfende Uebung.

Anmerkung 4 . Dagegen habe man dasWörterbuch desto fleißiger zur Hand gleichvielwelches, weil wir im Ebräischen noch eigentlich keinvollkommenes haben. Das von Simonis dünktmich das reichste und bequemste; nur hüte man sichvor seinen Formungs-Hypothesen. In Schul-lens oriAinas u. dgl. Verliese man sich noch nicht;ob es gleich gut ist, daß man sich diese und andreBeitrage zur Kenntniß des Ebräischen für die Zu-kunft auszeichnet. Genug, das Buch, das mantreibet, gewinne man ganz lieb und lebe und webein demselben.

II. Im Griechischen des N. T. verfahreman meistens, wie bei dem Ebräischen gezeigt ist.Man höre im ersten halben Jahre etwa einen derdrei ersten Evangelisten oder eine Synopsis ausihnen, und Einen oder einige Briefe Pauli; imzweiten das Evangelium Johannis und die katholi-schen Briefe. Triffis nicht so, so wechsle man um,wie cs trifft; nur höre man über Evangelisten undeinige Apostel, das ist das Hauptwerk. Unter denBriefen Pauli würde ich den an die Römer oderdie kleinern an die Galater, Ephcser, Kolosser; denersten an die Korinther, oder die an die Thessalo-nicher, und gegen die katholischen Briese etwa den