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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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rcn; oder so wenig als möglich hören, grammatischund etymologisch treiben. Je einfacher und geübterder Lehrer, je praktischer und vertrauter der Unter-richt ist, um so besser. Hier sind keine neue Wahr-heiten zu erfinden: sondern der Gang und das Ge-webe der Sprache zu lehren und lernen.

Anmerkung. Einfache Grundsätze und vielParadigmata sind bei der hebräischen Sprache ambesten; für uns ist sic halb wie eine Hieroglyphen-Sprache mit den Augen zu studieren. Zur gram-maiischen und analytischen Uebung ist allerdings daserste Buch Mvsis und einige Psalmen am besten;wohl aber, wer auf Akademien über diese Dingeweg ist. Er kann die Grammatik für sich wieder-holen, täglich etwas in der hebräischen Bibel lesen ,und statt der Grammatik, wenn der Lehrer nichtausserordentlicher Art ist (und hier sind schwerlichneue Welten zu erfinden), ein Collegium über diehebräischen Alterthümer, Geographie und Geschichte,zu der auch die Geschichte der Sprache selbst ge-höret , hören.

2) die griechische und latcIn i sch e Spra-che werden forlgetriebcn, nach den Anfängen, dieman von der Schule gebracht hat; aber auch derGeübteste muß sie, wenn die Akademie nicht garzu verlassen in diesen Studien ist, mehr als durchAutodidachie forttreiben. Auf Akademien hört manüber einen Autor anders, als auf Schulen; undauch hier, wie allenthalben, liegks nicht sowohl anAutor, als an Lehrer und Lchrark. Sey jenerwelcher er wolle; (natürlich wähle man auch hiernach Gründen, wenn man die Wahl hat;) ist der