dreier akademischen Jahre rc. iKS
der die Akademie kennet, um Rath, wie man die-selbe und ihre besten Lehrer am besten zu nutzenhabe? Es wäre übel, wenn nicht jede Akademieein eignes Gute hatte, und cs ist Klugheit undPflicht, gerade dies eigne Gute sorgfältig zu brau-chen. Kann mans, so verbinde man, auch sogarinnerhalb drei Jahren, das Gute mehrerer Akade-micn, wenn nämlich die Landesgesetze cs erlauben.
III. Wie der, der ein Land in seiner Jugendverläßt, überschaue der Wegziehende noch einmalruhig und ernstlich den Weg seiner Schulwiffenschaf-ten. Er wiederhole, wenn er Zeit hat, kurz dieAnfangsgründe derselben, und strebe, daß er vonjeder ein Schema, einen Entwurf in seiner Seelemitnimmt. Was er nachgeschrieben oder selbst ge.trieben hat, verwerfe er nicht, sondern lege cS beiSeite; cs wird ihm einmal zu rechter Zeit kommenund Nutzen und Freude stiften. Die Schulbücher,die er fortbrauchen kann, z. E. Bibel, Wörterbü-cher , Geschichte, manche Eompcndien u. f. braucheec fort, damit er Lokalgedächtniß behalte und sichan ein Forkgehendes auch in der Gestalt der Wis-senschaften gewöhne. So machte es selbst Leibnitz.
IV. Hat er m der Schule keine Art allgemei-ner Uebersicht der Wissenschaften erhalten, so schaffeersieh in den letzten Schulferien Sulzers In-begriff aller Wissenschaften an, studicedies kurze, schöne Buch, und mache sich aus dem-selben, insonderheit in den Wissenschaften, die ihnangehen, z. E. Philologie, Geschichte, Künste,Philosophie und Mathematik, Theologie endlich ei-nen tabellarischen Auszug. Dies kleine Buch wird