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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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dringen; noch weniger kann crs zuin Spiegel machen,der für Andre leuchte.

III. Wer auf Schulen nichts Rechtes, odernicht genug gelernt hat, macht sich auf Akademiensaure oder vergebliche Arbeit. Die eigentlichenSchulstudien sind die Werkzeuge und Prolegomenender Wissenschaften: Naturlehre oder Naturgeschichteund Religion, Geographie, Geschichte und Sprachen.Für einen Theologen nämlich die eigentlich gelehr-ten Sprachen besonders: Latein, Griechisch und imHebräischen wenigstens Etwas, damit er auf Aka-demien wenigstens kein A.B.C. Schütze werdendarf. Neuere Sprachen, in früher» Jahren gelernt,können Niemanden schaden; obwohl darauf zu sehenist, daß man ihres anziehenden, leichtern Moderei-zeS wegen die schwerer» gelehrten Sprachen nichtversäume. In später» Jahren dieses nachzuholen,ist schwer und verdrüßlich; vollends in Schulen dieeigentlichen angenehmen und bildenden Schulwisscn-schasten einer barbarischen Philosophie aufzuopfern,verderbt meistens auf Lebenszeiten.

II- Regeln, wenn man die Schule verläßtund eine Akademie bezieht.

I. Man verlasse sic nicht zu früh und widerWillen des Lehrers; lasse sich vielmehr auch bei derDimission von ihm aufrichtig und ohne Schmeiche-lei sagen: woran man noch zurück scy? was mancinzuholen und zu verbessern habe?

II. Man bitte den Lehrer oder den, zu demman sonst am Lrt das meiste Zutrauen hat, und