E n t w u r f
der Anwendung
dreier akademischen Jahre
für
einen jungen Thologen.
I. Vorerinnerungen.
I. Die ganze Einrichtung der akademischenJahre kommt darauf an: was man vorher gewesensey? und was man zu werden gedenke? Ein Theo-loge soll billig wohlerzogen seyn und von Kind aufdie heilige Schrift, als praktische Religion, gelernthaben. Er habe frühe das Vorbild gottesfürchtiger,fleißiger Eltern gehabt, und bemühe sich, wie Ti-motheus, ein in Lehre und That geübter thätigcrGottesmensch zu werden.
II. Bäurische, rohe und wilde Sitten, nie-drige Zwecke des Geizes! Stolzes, der Faulheit undandrer Laster, wozu mamTheologic wählte, schadensowohl dem Lernen und Erkennen, als dem Gefühlund der Anwendung der Wahrheit. Durch ein un-reines, hartes, irdisches Gefäß kann kein Lichtstrahl
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