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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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Vorwort.

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mit dem Schicksal, das auch, wenn wir nicht frei-willig folgen, fortreißt. Wie lächerlich ists, daß,wenn dieses, jenes nicht vor einigen Jahren gesagtward, cs auch nun nicht gesagt werden könne unddürfe? Und gewiß! Manches ward gesagt, was wirnur vergessen oder überhört haben.-

Ein großer Theil der Anmerkungen über meineBriefe (denn die offenbar elenden und schlechten sindkeine Antwort wcrlh) beziehen sich auf die Voraus-setzung , als ob ich an Sie ein Ltuäiurn tUsolo-gierum, ein Lurriuulnrn vilss acackoiriiaso nachJahren, Stunden, Wissenschaften und Lectionen habeschreiben wollen; eine Voraussetzung, die uns Bei-den nicht in den Sinn kam. Der Studiosus mußhören, was zu seiner Zeit, auf der Akademie, inden Jahren, von dem Mann oder Männern, dieer gern vorzüglich nutzen möchte, gelesen wird; erkann die Akademie nicht umschaffen, er kann sichnicht plötzlich alles, wie es ihm beliebt, auftischenund wählen. In der besetztesten Akademie vonDeutschland ist dies nicht jedes halbe Jahr, oftnicht alle drei Jahre möglich: in der Ordnung ncm-lich, wie es der Ankömmling für sich wünschte. Aufdie Art müßte nemlich jeder Lehrer Alles zu allerZeit lesen, das so unmöglich ist, als daß Gott aufeinmal, weil verschiedene Menschen ihn darum bit-ten, Regen und Sonnenschein gebe. Ueberhaupt,sagt ein Gelehrter, vielleicht der philosophisches Ge-lehrte, den Deutschland seit Leibni; Zeiten gehabthat, Lessing:überhaupt weiß ein jeder, der mitden Wissenschaften ein wenig bekannt geworden,

daß