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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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148
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Briefe,

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Jahrhundert« und für einen Engländer geschrieben,der auf Englands Weise studiret. Indessen, waser von der wahren Philosophie, der leeren Speku-lation, der akademischen Polyhistoric, der geistlichenEhrsucht und der wahren Freiheit zu denken, vonden Schriften der Griechen und dem Schönen undReinen, wornach man im Studium aller Art stre-ben müsse, was er vom Geist der Duldung undchristlichen Einfalt, von seinen und Locke's Schrif-ten sagt, u. f. ist vortrefflich. Vielleicht vergessenSie meine Briese über den seinigen und ich binSnicht unzufrieden; bei meinen Beilagen hatte ichdies mehrmals zum eigentlichen Zwecke.

Die zweite Beilage sollten PythagoreischeSprüche und goldene Regeln seyn, die ichIhnen jeden jungen Tag als neue Entschließun-gen wünschte. Sie sind von dem Dichter, demSie Ihr Vergnügen über das Gedicht, SokralcSoder von der moralischen Schönheit, zudanken haben, und den Sie, trotz mancher Hartenseiner Vcrsart, für einen Plato-Shaftesburi indieser schönen Begeisterung erkannten, Witthof.Das Gedicht, das ich jetzt meyne, war das erstein seinen sittlichen Gedichten*); suchen Siesich die Sammlung selbst auf. WaS ich Ihnen

*) S. Witthofs Aufmunterung in sittlichen Gedich-ten. Dortmund, 1755. In der neuen Ausgabeseiner sogenannten akademischen Gedichtesteht es Th. -. S. 112. aber bis zum Unkennt-lichen und nach meiner Meinung nicht immerglücklich verändert.