das Studium der Theologie betr. rZg
Mein' Ohren sollten kürzer seyn,
Mein Russe! abgekehrt und rein.
Ich Hab gefolgt der Starren Zunft,
Da überherrschr die Unvernunft;
Legt mir nun ab mein'n Ring und Hut*)
Das Röcklein und das Sträußtein gut,
Damit wenn ich komm' unter die Leut',
Ich nit umgeh, als der nit gscheidt."
Das schlug meim alten Herren zu,
Er sprach: ich nichtzit**) lieber thu,
Als jungen Leuten, die noch jahren,
Was ihnen noch weit fehlt, zu lehren.
Es mag es aber, was noch glitzt,
Und noch wohlhintern Ohren schwitzt,Nit allweg leiden, daß wir GeckenJhn'n wollen ihre Kunst erschrecken.
Doch muß ich leider auch bekennen,
Und werd' ?s mit mein'm Schmerzen innen,Daß nit Alles, was schwarz, geist-lich ist,
Daß nit All geistlich s lauter Christ,Daß nit All Lauters ist gesund,
Daß nit All Gsundes ist fürn Mund.
Hierauf bat mich der ehrlich MannIch wollt mit ihm zu Hause gähn,
Daselbst ein Süpplein helfen essen,
Das Schwatzen wird sich nicht vergessen.
Er muß heimtragen an der Stangen,
Den hübschen Bogel, den er gfangen,
*) Die akademische Magisterzicrde.
**) Nichts.