das Studium der Theologie betr. r3ä
Wo ich mich nun hinaus soll kehren?
Denn ich einmal Gott bin verbunden-"
Er sprach: „der Weg ist langst gefunden.Ihr habt gewählt den höchsten Stand,
Der hat mehr Gsahr, denn Meeres Sand.
Und wird durch die Welt stets angerannt,Darum bedürft Ihr Gottes Hand.
Kein Stand auf Erd je werther war,
Als der durch Gott beruffen dar,
Sein Wort und Willen zu verkünde»
Dadurch zu pflegen Gottes Kindern:
Sein' Wahrheit und Gerechtigkeit,
Sein' Wahrheit und Barmherzigkeit,
Sein' Langmuth und auch großen Zorn,
Sein' Wunder und des Heiles Horn,Fürtragen durch des Geistes Sprach,
Den Frommen zu gut, der Welt zu Rach:
Da Gott ein's Menschen Zung' und HandGebraucht gleichsam zu sein'm Beistand,
Sein Geist und Pfand zu dispensiren,
Damit in sein Reich einzuführen.
Ihm wird vertraut Gott's liebstes Gut,
Und Jesu Christi Fleisch und Blut,
Als auch des Geistes Freudenöl,
Damit beseligt manche Seel':
Den Stand laßt Euch kein Mensch erleiden,Vor dem all' andre Stand' sich neigen.
Ist nun der Stand so hoch und werth,
So hat er billig sein' Beschwerd'.
Der Teufet ist keinem Ding so feindAls wo Christi Pferch wohl verzaunt.