das Studium der Theologie betr. rar
Bett liegen sollen? und ja ihre juru für sich undfür den Nachfolger zu wahren haben — wenn ichIhnen hievon hundert goldne Regeln vorgeschriebenhatte? Das Allgemeine davon finden Sie in hun-dert Büchern; das Besondre müssen Sie in jedemLande aus der Kirchenordnung, der Agende, cnd»lieh aus dem großen Tröster, u8u, lernen undwahrlich da lernt sichs ja endlich. Es wäre auchschlimm, wenn das nur Pastorat-Theologie wäre.Da schriebe man sodann sicher aus jedes Eompen-dium: wem Gott ein Amt giebt u. f. undhatte gerade für die, die nichts als jura stolaseinfordcrn können, das beste Motto geschrieben.
Ich hatte große Lust Ihnen eine eigne, voll-ständige Pastoral-Theologie in Versen zu geben.„In Versen?" allerdings und dazu in Reimen,die trotz ihrer Rauhigkeit recht für ihren Gegenstandgemacht sind und ich gewiß nicht besser machenkönnte. Dazu eine Pastoral - Theologie, die nichtvollständiger, vielseitiger, wahrer, lehrender seynkönnte. Sie glauben, ich scherze? ich scherze nicht.Und dazu ist sic von einem der angesehensten, ge-lehrteste», frömmsten, verdientesten Theologen unsrerKirche; von demselben, von dem ich Ihnen vor ge-raumer Zeit einige Parabeln gab und ihn nichtnannte, weil ich ihn hier nennen wollte. Er hatin ihr beinah alle Erfahrungen seines Lebens , (undin seinen Aemtern konnte er deren viel haben) denganzen Schatz seines Herzens über das, was geist-liches Amt, was dieses Standes Leid und Freude,Schimpf und Ehre ist, ausgeschüttct. Und in einerSprache, die ich ihm beinah in jedem abgebrcchnen