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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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Briefe,

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"des Mannes eigne Briefe hinzu; (0 daß wir diesein ibren urkundlichen Sprachen vollständig gesamm-lct harten!) so kennen Sie ihn genug: denn er

mahlt sich in jeder Zeile. Melanchthons Lebenvon Camerarius, Huttens von Burk-hard, Zwingli's von Rüscheler,von Schütz, Osoolaniperäii van Ora-nna 0, von Brand u. f. f. sind be-

kannt; von andern z. E. CarIstadt, Flacius,Reuchlin, Beza, I. Gerhard u. f. f. sindsie schlechter, aber doch zu brauchen. Von den bei-den auch in der Theologie so großen Männern,Erasmus und Grotius, ist Burigni's wohldas beste Leben ; nur ist die deutsche Uebersetzung vomLeben des letztem oft unverständlich.*) Ihnen dieseMänner empfehlen, hiesse unnütze Arbeit: sie

und eine Reihe anderer Philologen, Theologen undPhilosophen, von denen man, zum Thcil auch inSammlungen, sehr gute Lebensbeschreibungen hat,sind billig die Wecker unsres Flcisses und unsrerKräfte. Wer wird nicht einen Savonarola,Bembo, Galiläi, Sarpi, einen Baco,Locke, Cartesius, Copernikus u. f. f. ken-nen lernen? und wer sie nicht wollen kennen ler-

*) Das Leben Erasmus dagegen hat im Deutschenauch durch die Zusätze des Herausgebers viel ge-wonnen , und ist einem jungen Theologen, derdas Jahrhundert der Reformation kennen will,zu lesen fast unentbehrlich. Erasmus Leben vonWurigny, herausgegeben von H enk e, Halle1782.