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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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das Studium der Theologie bekr. 67

aller Edlen und Guten, die sein Bild trugen, dieder armen Menschheit, jeder auf seine Weise, hal-fen, Er mit ihnen und sie mit ihm. Sicwerden gleichsam die Glorie der Herrlichkeit des Welt-Erlösers , seine Mitdulder hienieden sind seine ewigeGespielen im Reich der Freude: geniessend die

Schönheit Gottes, als seine Lieben: sein höheresErkcnntniß ist ihre Wonne; seine Liebe undihre Dankbarkeit, die Harmonir mit ihm in seinemneuen Reiche wird ihnen ein ewiger Quell neuen^Gehorsams, neuer Freude. Keine träge Muße istdie Seligkeit der Mit Herrscher Christi, sowenig sie es hier war; sondern erweiterte Thati g-kcit, Pflege der G 0 tt e s sch öp fun g, wie siehier die Menschheit pflegten. Hier ein Blick aufdas Verhältnis ihres kleinen Verdienstes hieniedenzu ihrem großen Lohne; und hoch betrachtet es Chri-stus als Verdienst und ehrt es und giebt ihm alleseine Herrlichkeit und Freude nur aus Erkennt-lichkeit gleichsam, als das dankbare Andenkeneines FrcmdlingcS, der einst arm, verbannt, ge-fangen , nackt, dürftig war und sich, da er jetzt zuEhren gekommen, wegen ihres guten Willens umihn, absindet! Ich sage, ein Blick auf das Ver-hältnis; ihrer kleinen That hienieden zu seinem gros-sen Lohne wie beugt, wie erhebt er die Seele!Siehe gen Himmel und zahle die Sterne, undschwinge dich durch die Unermeßlichkeit hin; dannkomme auf dein Staubkorn, die Erde, zurück undmiß die wenigen Schritte von der Wiege zum Grabe,miß deinen armen Raupengang und schätze den Be-cher kalten Wassers, den du dem Durstenden, dieHüllen, die du dem Nackten gäbest. Miß und