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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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das Studium der Theologie bet r. LZ

B u ch werde, und auch in «nserm Gefühl die schei-dende gerecht-allmächtige Hand des Weltrichterssich offenbare.

Auf diesem Punkte, der so gewiß ist, als alleGesetze der Natur, aus denen Himmel und Erderuhen, schlagen Sie das Buch der innersten Wahr-heit tiefer auf, und verkündigen den Grund derEntscheidung von den Lippen des Weltrichters: dennich bin hungrig gewesen u.f. Hier laßt sichIhre Ueberredung vom richtenden Thron auf dieinnersten Bedürfnisse der Menschheit, denGrund aller ihrer Pflichten und Brudervcrbindung,nieder und entwickelt das herzergreifende, freund-schaftliche und beinah nachbarliche Gespräch un-sers Freundes und Mitmenschen Jesu. Sie zeigen,was das Herz seiner Religion, das Wesen seinerNiederkunft auf Erden, und also auch nolhwendigder einzige E n tsch e i d u ngs g r u n d seines künf-tigen Unheils sey, nehmlich die in alle Krankhei-ten , Schwachen, Bedrückungen und Dürftigkeitender menschlichen Natur verbreitete Mitem-psindung Jesu. Sic zeigen, wie er sich nichthabe wollen durch tobten Götzendienst anbeten las-sen: sondern, so wie Gott, der Weltschöpfer, dieewige . uelle alles Lebens, in alles Lebendige ver-breitet, dürren Zweige, jeder Blatt- und

Fruchtknofpe Leben, Saft, Gedeihen zuführet undin Allem Er selbst lebet; so sey der große Men-sche na rzt und Menschenheiland in allenKrankheiten, Schwachen, Unterdrückungen und Lei-den seines Brudervolks, der Mcnschcnnatur gegen-wärtig, und wolle und begehre von jedem, der