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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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Briefe,

ger und natürlicher Stimme. Sie zeigen mit kur-zem Nachdruck an, was im Evangelio liegt, wasdie letzte Stimme des hinwegscheidenden Men-schenarztes den Seinen, seinen vertrauten Freunden,für einen Aufschluß der letzten Wellent-wicklung hinterlassen wollte. Sie enthüllen so-gleich in wenigem Worten die Sprache der Wah r-heit, des reinen, umfassenden Menschen sin-ne s in dieser Parabel, und daß solche gleichsamvon den letzten Blicken Christi auf die,er verließ, und auf die Welt, in der er sie ließ,veranlasset worden. Sie zeigen unsre Unwissenheitund Neugierde über diesen Ausgang der Dinge:daß derselbe gewiß sey, in der Natur aller Sicht-barkeit und Welt- und Menschcnverfassung liege;daß ihn aber die Vorsicht unsrer ahnenden Ver-nunft mit einem Schleier bedeckt habe, und nurdie Hand eines Vaters, eines Bruders der Mensch-heit, einst unsres Genossen hienieden und künftigdes großen Entscheiders selbst, solchen für Freunde,für Lieblinge, für Brüder, die in seinem Namennoch viel thun, viel leiden sollten, habe wegziehenkönnen, wegziehen dörfeN. Sie sagen kurz: war-um Christus über solche Sachen der fernsten Zukunftin Bildern, auch hier halb in einer Parabelgesprochen; daß er hiemit auch für uns den Graddes Lichts und der Dämmerung, der Neugierde in,Fragen und Zweifeln, und der Gewißheit in Ge-sinnungen und Thaten habe bestimmen wollen. Weildies Alles Wahrheit ist, der unser eigner Gesichts-kreis , das Bedücfniß unsrer Empfindungen undAussichten in jede, zumal die allgemeine letzte Zu-kunft beistimmet, so können Sie sicher seyn, daß,