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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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Milch und Honig: eS war eine große, reine und

zarte Seele in ihm. In ziemlicher Entfernunghinter ihn stelle ich ein englisches Gespräch: Theo-dor, oder die Kunst zu predigen von Da-vid Fordyce: ist angenehm und fein geschrieben,hinten aber von einem sehr schlechten, zugcspitztcnMuster des Jacob Fordyce begleitet. Sonstsind Oporins, Osterwalds, la Placet-ic u. a. Anweisungen bekannt und beliebt; demletzten sind in der deutschen Uebcrsetzung Mos-heims und Andrer Gedanken von der geistlichenBeredsamkeit beigefüget. Ueber mehrere sehen Sie,wenn Sie Lust haben, in den Anweisungen zurtheologischen Bücherkunde, in Homiletiken,P a s t o ra l - T h c o l o g i e u. f. nach. Unter denjetztlebendcn Theologen Deutschlands sind insonder-heit Miller, Jacobi und Seiler auch wegenihrer Popularität in Vorschriften dieses Faches be-rühmt, so wie sie anderweit mancherlei Verdienstehaben. Vielleicht kennen Sic diese und andre Au-toren besser, als ich, der wenig neue Schriften zulesen Zeit hat; wenn ich daher manche übergangenhatte, so rechnen Sie mirs nicht zu

Zweitens, das Kunstwerk aller Rcdeübungliegt, dünkt mich, in den vier Worten: Horen,lesen, sprechen, schreiben. Nachdem diesevon Kindauf recht bestimmt und geordnetwerden, nachdem stehet man entweder aus einemfesten Cubus, in Sprache und Denkart, oder aufabrollendem Sande und immerdar gleitenden Stei-nen. Der Jüngling, und schon das Kind, müssenzuerst hören lernen, che sic sprechen, lesen oder