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Briefe,
vollendetere Ausgabe, als von seiner GriechischenVorgänger Schriften : seine Werke erklären sich aucheinander, da niemand besser, als er, über die Rede-kunst geschrieben und seine Briefe, deren zum Glückso viel übcrbliebc», der Schlüssel seines ganzen Le-bens sind. Ich wünschte, m. Fr., daß Sie diesengroßen Republikaner, und unermüdeten Geschäfts-mann so werth gewännen, als crs verdient, unddazu, bitte ich, Middletons Leben von ihmvorläufig zu lesen; eine Lebensbeschreibung, wiewir sie von allen großen Männern des AltcrthumShaben sollten- Sic werden in ihr mit dem Geistseiner Briese, seiner Geschäfte, ja mit allen großenRömern bekannt, die zu seiner Zeit lebten: IhrGeist wird erhoben, mit Römern römisch zu den-ken, Römer römisch zu lesen. Von dieser Vorbe-reitung gehen Sic in Stunden der Erholung aufseine rhetorischen Schriften, cls invenrions, clsorarors, c!s clarib oratoriüus, und insonderheitzu seinem schönen Redner selbst aä Lrutrun: Sielernen in ihnen wie Rom überhaupt , . so auch in-sonderheit das hohe Ziel kennen, das diese des Nach-ruhms werthe Seelen sich zur Beredsamkeit aufsteck«den. L wie entfernt sind unsre trägen, kriechen-den Zeiten von der unabläßigen Uebung, von derimmer thätigen Geschäftigkeit, von dem edlen Durstnach öffentlichem Verdienst und unsterblichem Na-men , in denen sich jene großen Männer umher»drängten. Aus Geschäften, in Geschäfte floß ihreRede: sie wandten auf beide Dinge, (die von ein-ander auch unabtrennlich sind,) mehr Zeit und Mühe,als wir davon nur Begriff haben. Die Gabeher Sprache und des Vortrags galt damals, was