das Studium der Thologic betr. >3
konnte, als eben dies Reich, das die Prophetenverhießen, das Christus der Welt brachte, woraufauch alle Guten und Wahren zu aller Zeit wirk-ten? Wenns eine Absicht Gottes mit unserm Ge-schlechte giebt, (und sie giebts gewiß!) so ists diese,keine andere. Sic ist da F-erov, der einzige leben-dige Funke im Menschengeschlecht, ders erhalt undvor der Verwesung sichert. Hatten die Prophetenes auf ein irrdisches Reich des Messias eingetragen;sie waren meine Propheten nicht: denn alles Irr-dische ist zeitlich und vergänglich. Jrrdischc Ewig-keit ist ein solcher Widerspruch, als ewige Erdense-ligkeit oder nach unserm jetzigen Zustande vollkom-mene Erdentugend. Hatten die Apostel auf ebendergleichen Reich gestürmct; mit Wundern und Spra-chen waren sie meine Apostel nicht, denn sie hättendergleichen Reich wahrlich schlecht angerichtet.Nun sie aber das stille Senfkorn des Himmelreichs,unter Leiden und Verachtung unter die Völker säe,ten, und das Netz zogen voll guter und böser Fische,die auf einen künftigen Tag der Auswahl warten:nun sie die stille Perle der andern Welt suchten unddas Blukkrcuz, zu einem Baum des Todes undLebens, wie eine beschwerliche Himmelsleiter überunsre Welttheilc pflanzten: so folge ich ihnen, dennwo sie ihr Erbtheil suchten, suche ich das Meine.'Wäre Jesus nicht der Christus, so verdiente ers zwseyn schon durch seine Weisheit und stille Tugend;nun ist ers, ohne unfern Wahn, durch das Werkseiner in die Ewigkeit fortgehenden Wirkung undSeelencrrcttung. —
Was ist schöner, als die Sonne?
Seiner Wahrheit ewig Gut,