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Religion und Theologie Theil 10 (1829) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 2
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Briefe,

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selbst, daß Sic dies mit Fürsicht und Behutsamkeitthun ; denn meistens hat derMangel dieser der Sacheselbst geschadet. Da man gar nicht unterschied,was zur Erläuterung oder zum Erweise,als Zierrats» der Rede oder als Wesen derSache in den Schriften der Propheten und Apostelstand, oder in unfern Schriften dastehn sollte: somußte auf dieser Schatten - und Lichltasel alles ver.wirrt und die beste, wahrestc Deutung, entwederzu einem Riesenmaafse erhöht oder mit den gröbstenFarben vermahlt, lächerlich und widrig werden.Das war Fehler des Mißbrauchs , nicht der Sache;und ein guter Geschmack, so wie ein stilles richtigesUnheil kommt diesem Mißbrauche zuvor. HütenSie sich dabei für jedem willkührlichen, abgeschrank-tcn , sowohl zu nahem als zu fernem Gesichtspunkt,und opfern ja nicht Einem Bilde, Einem Lieblings-tropus alles auf. Das letzte ist der Fehler gewe-sen , der die ganze Symbolik der Schrift, weilsie sonach durchaus übertrieben wurde, vielen ver-haßt gemacht hat; ein rechter, weiser, schöner Ge-brauch wird sie wieder zu Ehren bringen und inihrer Naturvollcn, bleibenden, angenehmen undans Herz redenden Sprache ins Licht stellen. Ichwollte, daß wir eine Schrift von der Bilder-sprache der Ebräcr nur mit dem Geschmackhätten, wie wir sie über Stücke der GriechischenBildersprache haben-

Die Summe des A. und N. T. ist Chri-stus mit seinem unsichtbaren ewigen-Reiche; was hatte die menschliche Natur wohlanders, worauf sic hoffen, wornach sie streben