das Studium der Theologie bet r. rr
immer mehr aufklarcnden, immer mehr verfeinerndenSinn im Auge vieler fortgehenden Zeit-alter. Es gehöret mehr dazu, als daß man dietropws der Mctaphor, Allegorie, u. f. aus derRhetorik oder das Kapitel von der symbolischenErkenntniß in der Logik gelesen habe; und dochsind gerade die, die selbst weder Philosophen, nochDichter, noch Redner sind, die es wenigstens indiesem Felde nickt sind; gemeiniglich die entschei-dendsten, absagendsten Richter. Christus und dieApostel, die noch ganz in einer S v m b o l sp r a ch elebten, Kirchenväter und alte, geprüfte Theologen,die auf Studien der Art sich Lebenslang wandten,sind ihnen ejn wegzuwischendes Pünktchen des Buch-stabs. Die schönsten Stellen der Propheten werdenihnen poetische Tiraden; alle Sprache der erstenWelt durch Anstalten, Gebräuche sind nichts, weilWir ja nichts dergleichen haben und bei unfernGebräuchen nichts denken: der Zusammenhang desprophetischen und apostolischen Worts wird Flickwerkund sein Ausgang, wie eine übelvcrlöschende, aus-gebrannte Lampe. Hüten Sie sich , m. Fr., allenMenschen, Göttern und Zeitaltern nicht mehr Sinn,d. i. lhätig- und still - fortgehende Weisheit zuzu-trauen , als wir selbst in unserm Hirn oder in uns-rer Lehrstube haben -
Trotz also mancher abschreckenden Urtheile uns-rer Zeit üben Sie sich , ni. Fr., in dieser S y m-bolik, als dem feinsten Studium der Bibel. Tre-ten Sie in die sicher» Fußstapfen Christi, der Apo-stel, auch des letzten Buchs der Schrift, und schließennach dieser Analogie weiter. Es versteht sich