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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 29Z

Kind dem Wunderbaren nach, um einst statt seinerdas Wahre zu finden, und unternahm dazu die be-schwerlichsten Reisen. Schon im eilften Jahrhunderthatte Konstantin der Afrikaner von Karthago aus,A9 Jahre lang den Orient durchstreift, um die Ge-heimnisse der Araber in Babylonien, Indien, Aegyp-ten zu sammlen; er kam zuletzt nach Europa, undübersetzte als Mönch zu Monte Eassino aus demGriechischen und Arabischen viele insonderheit zur Arz-neykunst dienende Schriften. Sie kamen, so schlechtdie Uebersetzung seyn mochte, in Vieler Hände, unddurch die arabische Kunst hob sich zu Salerno dieerste Schule der Arzneywissenschast mächtig empor.Aus Frankreich und England gingen die Wißbegie-rige nach Spanien, um den Unterricht der berühm-testen arabischen Lehrer selbst zu genießen; ste kamenzurück, wurden für Zauberer angesehen, wie sie sichdenn auch selbst mancher geheimen Künste als Zau-be'rcyen rühmten. Dadurch gelangten Mathematik,Ehemie, Arzneykunde theils in Schriften, theils inEntdeckungen und Proben der Ausübung auf die be-rühmtesten Schulen Europa's. Ohne Araber wärekein Gcrbert, kein Albertus magnus, Arnold vonVilla Nova, kein Roger Baco, Raimund Lull u. a,entstanden; entweder hatten sie in Spanien von ihnenselbst oder aus ihren Schriften gelernet. Selbst Kai-ser Friedrich II., der zur Uebersetzung arabischer Schrif-ten und zum Auflebcn jeder Wissenschaft unermüdlichbeytrug, liebte diese nicht ohne Aberglauben. Jahr-hunderte lang erhielt sich theils die Neigung zu rei-sen, theils die Sage von Reisen nach Spanien,Afrika und dem Orient, wo von stillen Weisen dieherrlichsten Geheimnisse der Natur zu erlernen wären: