vko Ideen zur Philosophie
tet, die auf dem Felde umherlagen; Kleidung, Was-ser und Vrod war ihre Belohnung, bis auch sie imnutzvollen Dienst lgcgcn die Ungläubigen reich undmächtig wurden (119».). In Palästina haben allediese Orden viel Tapferkeit und viel Stolz, auchwohl Untreue und Verrath bewiesen; mit Palästinaaber hatte ihre Gcschichrc zu Ende seyn mögen (1291.).Als die Johanniter dies Land verlassen mußten, alssic Eypcrn und Rhobus verloren (r3»9.), und Karlder Fünfte ihnen mit dem Felsen Malta ein Ge-schenk machte: wie sonderbar war der Auftrag (r 53 o.),ewige Kreuzzieher auch außerhalb Palästina zu blei-ben, und dafür Besitzthümcr in Reichen zu genie-ßen , die weder die Türken bekriegen, noch die Pil-grimme zum heiligen Grabe geleiten mögen (1254.).Den Lazarusordcn nahm Ludwig der Siebente inFrankreich auf, und wollte ihn zu seinem Beruf,der Aufsicht der Kranken, zurückführcn; mehr alsEin Papst wollte ihn aufhcben; die Könige von Frank-reich schützten ihn, und Ludwig der Vierzehnte ver-einte ihn mit mehrern geringen Orden. Er gedachtehierin anders, als sein Vorfahr Philipp der Schöne,der aus Geiz und Rache die Tempelherren grausamausrottcte und sich von ihren Gütern zueigncte, wasihm auf keine Weise zustand (r3i2.). Die deutschenRitter endlich, die, von einem Herzoge in Masoviengegen die heidnischen Preußen zu Hülfe gerufen, voneinem deutschen Kaiser alles das zum Geschenk er-hielten, was sie daselbst erobern würden (0226.), undwas ihm, dem deutschen Kaiser, selbst nicht gehörte,sic eroberten Preußen (1237.), vereinigten sich mit denSchwertbrüdern in Licfland, erhielten Esihland voneinem Könige, der cs auch nicht zu erhalten wußte,