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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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257
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der Geschichte der Menschheit. 267

durch ihre vermehrte Volksmenge bald Kraft genug,seine Burg zu zerstören und ihn zu ciner friedlichenNachbarschaft zu zwingen. Der aufkcimende Luruserweckte Fleiß, nicht nur i» Manufakturen und Kün-sten , sondern auch im Landbau: die Lombardei),

Florenz, Bologna, Ferrara, die Ncapolitaiinch.» undSicilischen Küsten wurden in der Nachbargchast rei-cher , großer und fleißiger Städte woblangebaueie,blühende Felder; die Lombardei) war ein Garten alsein großer Theil von Europa noch Waide und Waldwar. Denn da diese volkreichen Städte vom Landeernähret werden mußten, und der Landeigenthümerbei) dem erhöheten Preise der Lebensmittel, die erzusührte, mehr gewinnen konnte; so mußte er es zugewinnen suchen, wenn er im Gange der neuen Ucp-pigkeit mitlcben wollte. So weckte Eine Thätigkeitdie andre, und hielt sie in Uebung; nothwendig kammit diesem neuen Lauf der Dinge auch Ordnung,Frepheit des Privatciqenthums, und eine gesetzmäßigeEinrichtung mehr empor. Man mußte sparen ler-nen , damit man verthun könne; die Erfindung derMenschen schärfte sich, indem Einer dem andern denPreis abgewinnen wollte; jeder einst sich selbst ge-lassene Haushält.r ward jetzt gewissermaße selbstKaufmann. Es war also nichts als Natur derSache, daß das schöne Italien mit einem Theil desRcichthums der' Araber, der durch seine Hände ging,auch zuerst die Blürhe einer neuen Kultur zeigte.

Freylich aber war's nur eine flüchtige Blüthe.Der Handel verbreitete sich und nahm einen andernWeg, Republiken verfielen, üppige Städte wurdenübcrmüthig und mit sich selbst uneins; das ganzePhilos. u. Gesch. VI. LH. R I-teen. IV,