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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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uäsi Ideen zur Philosophie

von Frankreich und Spanien suchten am Handel derLevante auch Lheil zu nehmen, und die Pilger ausbcyden Landern zogen, nicht minder des Gewinnesals der Andacht wegen, dahin. Dies war die Lagedes südlichen Europa gegen die Besitzungen der Ara-ber; den Küsten Italiens insonderheit lagen sie wieein Garten voll Speccreyen, wie ein Fecnland voll streich,-ihümcr vor Augen. Die italienischen Städte, die beyden Kreuzzügcn mitzoge», suchten nicht den Leichnamdes Herren, sondern die Gewürze und Schatze anseinem Grabe. Die Bank zu Tyrus war ihr gelob-tes Land, und was sie irgend Vornahmen, lag aufihrem ordentlichen, seit Jahrhunderten betretenenHandclswegc.

So vergänglich nun das Glück war, das dieserfremde Reichthum seinen Gewinnern bringen konnte:so war er doch zur ersten Blüthe der italienischenKultur vielleicht unentbcbrlich. Durch ihn lernteman eine weichere, bequemere Lebensart kennen, undkonnte sich, statt der groben, "wenigstens durch einef.inere Pracht unterscheiden. Die vielen großenStädte Italiens, die an ihre abwesenden schwachenLbcrherren jcnseit der Alpen nur durch schwacheBande geknüpft waren, und alle nach der Unabhän-gigkeit strebten, gewannen über den rohen Bewohnerder Burg oder des Raubschlosses dadurch mehr alsEine Ucbermacht: denn entweder zogen sie ihn durchBande der Ueppigkeit und des vermehrten, gemein-schaftlichen Wohllebens in ihre Mauern, und mach-ten ihn -zum friedlichen Mitbürger, oder sie bekamen

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