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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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258 Ideen zur Philosophie

Land ward mit Partheyen erfüllet, unter welchen un-ternehmende Männer, und einzelne mächtige Fami-lien sich hoch empor schwangen. Krieg, Unterdrük-kung kam hinzu; und da durch Ueppigkcit und Künsteder Kriegsgcist, ja Redlichkeit und Treue verbanntwaren, wurde Eine Stadt, Ein Gebiet nach demandern die Beute auswärtiger oder innerlichen Ty-rannen ; die Austheilcrin dieses süßen Giftes, Vene-dig selbst, konnte sich nur durch die strengsten Maas-rcgeln vor dem Untergange bewahren. Indessen darfjede Triebfeder menschlicher Dinge des Rechts genie-ßen , das ihr gehöret. Aum Glück für Europa wardiese Ueppigkeit damals nichts weniger als allgemein,und sein größester Theil mußte dem baarcn Gewinnder Lombarden nur dienen; dem entgegen regele sichnoch mächtig ein anderer, der Rittergeist, uneigen-nützig und nur für den Gewinn der Ehre alles un-ternehmend. Lasset uns sehen, aus welchen Keimendiese Blüthe entsprösset sey? was sie genähret? undwas sie, den Handelsgeist einschränkend, für Früchtegetragen habe?