der Geschichte der Menschheit. 23 <z
lich eine Spekulation denken, die nicht mit diesemBegriff von den Arabern verbunden, aus ihr bera^-Icitet und in metaphysische Anschauung, auch in HetzeLobsprüche, Sentenzen und Maximen wäre gebrachtworden. Die Synthese der metaphysischen Dichtunghaben sie bcynahe erschöpft, und Mit einer crbabnenMystik der Moral vermählet. Es entstanden Sek-ten unter ihnen, die im Streit gegen einander schoneine feine Kritik der reinen Vernunft übten, ja derScholastik mittlerer Zeiten kaum etwas übrig ließen,als eine Verfeinerung der gegebenen Begriffe nacheuropäischen christlichen Lehren. Die ersten Schülerdieser theologischen Metaphysik waren die Juden;späterhin kam sie auf die neuerrichteken christlichenUniversitäten, auf welchen sich Aristoteles, zuerst ganznach arabischer, nicht nach griechischer Schart zeigteund die Spekulation, Polemik und Sprache derSchule sehr gewetzt und verfemt hat. Der unge-lehrte Mohammed theilt also mit dem gckhrtestcngriechischen Denker die Ehre, der ganzen Metaphysikneuerer Zeiten ihre Richtung gegeben zu haben; undda mehrere arabische Philosophen zugleich Dichterwaren, so ist in den Mittlern Zeiten auch bey denChristen die Mystik der Scholastik stets zur Seitegegangen: denn beyder Grenzen verlieren sich ineinander.
Die Grammatik ward von den Arabern alsein Ruhm ihres Stammes getrieben, so daß manaus Stolz über die Reinheit und Schönheit derSprache alle Worte und Formen derselben aufzählte,und schon in frühen Zeiten jener Gelehrte gar sechs-zig Kameele mit Wörterbüchern beladen konnte. Auchin dieser Wissenschaft wurden die Juden der Araber