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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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Ideen zur Philosophie

erste Schüler. Ihrer alten viel einfacher» Sprachesuchten sie eine Grammatik nach arabischer Weiseanzukünsteln, die bis auf die neuesten Zeiten auchunter den Christen in Uebung blieb; dagegen maneben auch von der arabischen Sprache in unfern Zei-ten ein lebendiges Borbild genommen hat, zum na-türlichen Verstände der cbräischcn Dichtkunst zurück-zukehrcn, was Bild ist als Bild zu betrachten, undtausend Götzenbilder einer falschen Jüdischen Ausle-gungskunst hinwegzuthun von der Erde.

Im Vortrage der Geschichte sind die Ara-ber nie so glücklich gewesen, als Griechen und Rö-mer, weil ihnen Freystaaten, mithin die Uebungeiner pragmatischen Zergliederung öffentlicher Thatcnund Begebenheiten fehlte. Sie konnten nichts alstrockne, kurze Chroniken schreiben, oder liefen Keyeinzelnen Lebensbeschreibungen Gefahr in dichterischesLob ihres Helden und ungerechten Tadel seiner Feindeauszuschwcifen. Der gleichmüthige, historische Stylhat sich be» ihnen nicht gebildet: ihre Geschichtensind Poesie, oder mit Poesie durchwebet; dagegenihre Chroniken und Erdbeschreibungen von Landern,die sie kennen konnten, und wir bis jetzt noch nichtkennen gelernt haben, vom inner» Afrika z. B.,für uns noch nutzbar sind *).

Die

*) Die meisten dieser Nachrichten liegen indeß nochungenutzt oder verborgen. Deutsche Gelehrte ha-ben Fleiß und Kenntnisse, aber keine Unterstüz-zung, sie hcrauszugeben, wie es seyn sollte; inandern Landern bey reichen Instituten und Lega-ten