der Geschichte der Menschheit. sAH
'Mundart Arabiens, der Stolz und die Freude desganzen Volks war; kein Wunder also, daß die an-dern Dialekte damit in den Schatten gedrängt wur-den , und di? Sprache des Koran das siegende Pa-nier der arabischen Weltherrschaft ward. Vortheil-haft ist einer weitverbreiteten blühenden Nation einsolches gemeinschaftliches Ziel der Rede- und Schreib-art. Wenn die germanischen Ueberwinder Eucopa'sein klassisches Buch ihrer Sprache, wie die Araberden Koran gehabt hatten; nie wäre die lateinischeeine Oberherrjn ihrer Sprache geworden, auch hattensich viele ihrer Stamme nicht so ganz in der Irreverloren. Nun aber konnte diesen weder Ulsila nochKacdmon oder Ottfried werden, was MohammedsKoran noch jetzt allen seinen Anhängern ist, ein Un-terpfand ihrer alten achten Mundart, durch welchessie zu den ächtesten Denkmahlcn ihres Stammes auf-steigen , und auf der ganzen Erde ein Volk bleiben.Den Arabern galt ihre Sprache als ihr edelstes Erb-theil, und noch jetzt knüpft sie in mehreren Dialektenein Band des Verkehrs und Handels zwischen soVielen Völkern der Ost- und Südwelt, als nie eineandre Sprache geknüpft hat. Nach der griechischen istsie vielleicht auch am meisten dieser Allgemeinherrschastwürdig, da wenigstens die UnAua kranca jener Ge-genden gegen sie als ein dürftiger Bcttlermantel er-scheinet.
3. In dieser reichen und schönen Sprache bil-deten sich Wissenschaften aus, die seitdem Al-Mansor, Harun Al-Raschid und Mamon sie weckten,von Bagdad, dem Sitz der Abbasiden nord-öst - ammeisten aber westlich ausgingen und geraume Zeihim weiten Reich der Araber blühten. Eine Rcihe