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228 Ideen zur Phi losop Hin-blicken , und hätten das Zaubermittel in Händengehabt, alle Statthalter und Feldherren mit ebendiesen strengen Banden an ihren Beruf zu fesseln:welche Macht halte diesem Volk schaden mögen?Nun aber, da der Besitz so vieler schönen LanderKey einem weitverbreiteten Handel, Rcichthum, Prachtund Ueppigkeit einführte, und der erbliche Thron derKhalifen in Damaskus, noch mehr aber in Bagdadeinen Glan; bekam, als ob man ein Mährchen dertausend und eine Nacht läse; so wiederholte sich auchhier die tausendmal auf der Erde gespielte Srene,nämlich, daß Ueppigkeit Erschlaffung hcrvorbringe,und am Ende dem rohen Starken der verfemteSchwache unterliege. Der erste Abbaside nahm ei-nen Groß - Wessir an , dessen Ansehen unter seinenNachfolgern zur gefürchteten Gewalt eines Emirs al-Omrah, (des Emirs der Emire) ward, und denKhalifen selbst desxotisirte. Da die meisten dieserWessire Türken waren, und dies Volk die Leibwachedes Khalifen ausmachte: so saß im Herzen der Mo-narchie das Ucbel, das bald den ganzen Körper über-wältigen konnte. Die Lander der Araber lagen längsder Erdhöhe, auf welcher diese streitbaren Völker,Kurden, Türken, Mongolen, Berbern wie Raubthicrewachten, und da sie qroßentheils selbst unwillig unterder Herrschaft der Araber standen, ihrer Rache zurechter Zeit nicht verfehlten. Hier geschah also, wasdem römischen Reich geschah; aus Wessicen und Söld-nern wurden Gebieter und Despoten.
2. Daß bey den Arabern dieRevolu-tion schneller, als bey den Römern ge-schah, entsprang aus de r Verfass ungih-rcs Reiches. Diese war khalisisch, das ist, im