der Geschichte der Menschheit. 227
stien aus allen Stammen und Völkern ihre Rollen,bis die Türken (Seldschucken, Kurden, Arabeck,n,Turkmannen, Mamlucken u. s.) alles inne hatten(12Z8), und Bagdad selbst im Sturm an die Mon-golen überging. Lct Sohn des letzten Khaliftn zuBagdad fleh nach Aegypten, wo ihm die Mamluk-ken seinen leeren Khalifcntitel ließen (017), bis bei-der Eroberung des Landes durch dw Dsmanncn derachtzehnte dieser entthronten Fürsten Nach Kcnstanti-Nopcl geführt, aber nach Aegypten zurückgesandkward, um daselbst die ganze Reihe dieser arabischenKaiserpäpste aufs traurigste zu enden (i 538 st Dasglanzende Reich der Araber bat sich in das Tückische,Persische, Mongolische Reich vcrlobreN; Thcile davonkamen unter die Herrschaft der Christen, oder wur-den unabhängig; und so lebt der größeste Thcil sei-üer Völker noch sott in ewigen Revolutionen.
Die Ursachen sowohl des schnellen Verfalls die-ftr ungeheuren Monarchie, als der Revolutionen,die sie Unaufhörlich zerrissen und stürzten, lagen inder Sache selbst, im Ursprünge und in derVerfassung des Reiches.
t. Durch Tugenden des Enthusi-asmus war die arabische Macht ent-standen; nUt durch eben diese Tu-genden konnte sie erhalten werden,durch Tapferkeit naMlich und Treue gegen das Ge--sch, durch Tugenden der Wüste. Waren ihreKhaliftn in Mekka, Knfa oder Medina Key der har-ten Lebensart ihrer vier ersten großen Vorfahren ge-
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