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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
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der Geschichte der Menschheit. i^Z

Zeiten der Noth oder gegen Willfährige und Gut-herzige , die Päpste waren: bald spricht St. Petrusdurch sie, bald der zärtlichste Vater; numand aberkann auch offner und stärker, grober und härter, alssie, schreiben und bandeln, sobald es Noch war.Nie disputiren sie, sondern sic decretircn; eine schlaueKühnheit, die ihren Weg verfolgt, sie mag flehenund bitten, oder fordern, drohen, trotzen und stra-fen , bezeichnet die Bullen'prache des Romanismusfast ohne ihres Gleichen. Daher der eigene Ton derKirchengcsetze, Briefe und Dekrete mittlerer Zeiten,der von der Würde der altrömischen Gesetzgebung sichsonderbar unterscheidet; der Knecht Christi ist ge-wohnt, zu Layen oder zu Untergebnen zu sprechen,immer seiner Sache gewiß, nie sein Wort zurück-nehmend. Dieser heilige Despotismus, mit väter-licher Würde geschmückt, hat mehr ausgerichtet, alsjene leere Höflichkeit nichtiger Staatsränke, denenniemand trauet. Er wußte was er wollte, und wieer Gehorsam zu fodern habe.

4. Auf keinen einzelnen Gegenstandder bürgerlichen Gesellschaft ließ sichdie römische Staatskunst mit Vorliebeein; sie war um ihr selbst willen da,brauchte alles, was ihr diente, konnte alles vernich-ten, was ihr entgegen stand: denn nur an ihr selbstlag ihr. Ein geistlicher Staat, der aus Kosten allerchristlichen Staaten lebte, konnte frcvlich nicht um-hin, jetzt auch den Wissenschaften, jetzt der Sittlich-keit und Ordnung, jetzt dem Ackerbau, Künsten, demHandel nützlich zu werden, wenn es sein Zweckwollte; daß aber dem eigentlichen Papismus eS niean reiner Aufklärung, an Fortschritten zu einer bes-Philos. u. Gesch. VI. Th. N Nee« IV.