I.
Römische Hierarchie.
^vit-an ist gewohnt, dem was ein Gebäude gewordenist, schon vor seiner Entstehung einen Entwurf desBaues zum Grunde zu legen; selten aber trifft diesbey den politischen Bauwerken ein, die nur die Zei-ten vollfuhrc haben. Bei, Noms geistlicher Größewäre selbst zu zweifeln, ob sic je erreicht wordenwäre, wenn man mit unverwandtem Blick aus siegearbeitet hätte. Uns dem Stichle zu Rom saßenBischöfe von so mancherlei) Art, wie auf jedem an-dern Throne; und auch für die fähigsten Werkzeugegabs unglückliche Zeiten. Diese unglücklichen Zeitenaber, und die Kehler der Vorgänger sowohl als derFeinde selbst zu nutzen; das war die Staatskunstdieses Stuhles, durch welche er zur Festigkeit undHoheit gelangte. Lasset uns aus vielen nur einigeUmstände der Geschichte sammt den Grundsätzen be-trachten, auf welche sich Roms Größe stützte.
Das meiste sagt der Name Rom selbst; diealte Königin der Welt, das Haupt und die Kroneder Völker hauchte auch ihrem Bischöfe den Geist