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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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175
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der Geschichte der Menschheit. 17Z

3 . Da die Könige im Gesa mm teig en-thum ihres Volks umhcrzieden odervielmehr allenthalben gegenwärtigseyn sollten und dies nicht konnten: sowurden Statthalter, Herzoge und Gra-sen unentbehrlich. Und weil nach der Deut-schen Verfassung die Gesetzgebende, gerichtliche undausübende Macht noch nicht vertheilt waren: so bliebes beynah unvermeidlich, daß nicht mit der Zeit un-ter schwachen Königen die Statthalter großer Städteoder entfernter Provinzen selbst Landesberrcn oderSatrapen wurden. Ihr Distrikt enthielt, wie einStück der Gothischen Baukunst, alles im Kleinen,was das Reich im Großen hatte; und sobald sie sichnach Lage der Sache mit ihren Standen einverstan-den, war, obgleich noch abhängig vom Staat, daskleine Reich fertig. So zerfielen die Lombardei) und daSFränkische Reich, kaum wurden sie noch am seidnenFaden eines königlichen Namens zusnmmengehalten;so wäre es mit dem Gothischen, und dem Vandali-schen Reich worden, hätten sie langer gcdauret. Umdiese Bruchstücke, wo jeder Theil ein Ganzes seynwollte, wieder zusammenzubringen, haben alle ReicheDeutscher Verfassung in Europa ein halbes Jahrtau-send hin arbeiten müssen, und einigen derselben hates noch nicht gelingen wögen, ihre eignen Gliederwieder zu finden. In der Verfassung selbst liegt derSaame dieser Absonderung; sie ist ein Polyp, bcvwelchem in jedem abgesonderten Theile ein Ganzeslebet.

4. Weil Key diesem Gesammtkör-per alles auf Persönlichkeit beruhete,so stell et e das Haupt desselben, der