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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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dos Land noch lange eine Tatarey geblieben wÄe.So entstand im unfriedsamen Staate aus eignenKräften der Nation ein friedsamer nützlicher Staat,durch Gewerbe, Bündnisse, Gilden verbunden, sohoben Gewerke sich aus dem drückenden Joch derLeibeigenschaft empor, und gingen durch Deut-schen Fleiß und Treue, zum Thcil in Künste über,mit denen man andre Nationen beschenkte. Wasdiese ausbildeten, haben meistens Deutsche zuerstversucht; obgleich unter dem Druck der Nokh undArmuth sie selten mit der Freude belohnt wurden,ihre Kunst im Vaterlande angewandt und blühendzu sehen. Haufenweise zogen sie stets in fremdeLänder, und wurden Nord- West- und Ostwärtsin mehreren mechanischen Erfindungen die Lehrmei-ster andrer Nationen; sie wären cs auch in denWissenschaften geworden, wenn die Verfassung ihresStaats nicht alle Institute derselben, die in denHänden der Clerisey waren, zu politischen Rädernder verwirrten Maschine gemacht, und sie damitden Wissenschaften großentheils entrissen hätte. DieKlöster Corvey, Fulda u. a. haben für die Fort-übung der Wissenschaften mehr gethan, als großeStrecken andrer Länder, und in allen Verirrungendieser Jahrhunderte bleibt der unzerstörlich - treue,biedre Sinn des Deutschen Stammes unverkennbar.

Dem Manne blieb die Deutsche Frau nichtnach; häusliche Wirksamkeit, Keuschheit, Treue undEhre sind ein unterscheidender Zug des WeiblichenGeschlechts in allen Deutschen Stämmen und Völ-kern gewesen. Der älteste Kunstfleiß dieser Völkerwar in den Händen der Weiber: sie webetcn lindtsirketen, hatten Aufsicht über das arbeitende Gesin-