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Ideen zur Philosophie
dos Mabrische Reich der Slaven zu zerstören, Ar-nulf die wilden Ungarn ins Land, wclch.s er ihnendamit zu langen schrecklichen Verwüstungen aufschloß.Die Slaven endlich wurden als Erbfeinde der Deut-säxn betrachtet, und rvaren Jahrhunderte lang dasSpiel ihrer tapfer» Kriegsübunq.
Noch mehr wurden dem abgetrenncten Deutsch-lande die Mittel lästig, die unter den Franken zurHoheit und Sicherung Ihres Reichs gemacht waren.Es erbte alle jene Erz - und Bischosthümer, Abb-teyen und Kapitel, die an der Grenze des Reichsehemols zur Bekehrung der Heiden dienen sollten;jene Hofämter und. Kanzler in Gegenden, die jetztnicht mehr zum Reiche gehörten; jene Herzoge undMarkgrafen, die als Beamte des Reichs zum Schuzder Grenzen bestimmet gewesen waren und gegenDanen, Wenden, Polen, Slaven und Ungarn nochlange vermehrt wurden. Das glänzendste und ent-behrlichste Kleinod von allen endlich war für Deutsch-land die römische Kaiserkrone; sie allein hat- diesemLande vielleicht mehr Schaden gebracht, als alle Zügeder Tatern, Ungarn und Türken. Der erste Kar-linqer, den Deutschland erhielt, Ludwig, war keinrömischer Kaiser und wahrend des gctheilecn Fran-kenreichcs haben Papste mit diesem Titel so/ arggespielet, daß sie ihn diesem und jenem Fürsten inItalien, ja gar einem Grafen der Provence schenk-ten, der mit geblendeten Augen starb. Arnulf, einunachtec Nachkomme Karls, geizte nach diesem Ti-tel, den indcß sein Sohn abermals nicht erlangte;so wie ihn auch die zwey ersten Könige aus deut-schem Blut, Konrad und Heinrich, nicht begehrten.Gefährlicher Weise nahm Otto, der mit Karls Kro-