> k>o Ideen zur Philosophie
von den Dänen verdrängen, die Angelsächsische Kö-nigsfamilic zu ihnen floh, und Eduard der Beken-ner, be» ihnen erzogen, den Normannern zu Eng-lands Thron selbst Hoffnung machte: als Wilhelmder Eroberer, durch eine einzige Schlacht dies Kö-nigreich gewann, und fortan die grosssten Stellendesselben in beydcn Ständen mit Normännern be-setzte; da ward in kurzem Normännischc Sitte undSprache auch Englands feinere Sitte und Hofsprache.Was diese einst rohen Uebcrwindcr in Frankreich ge-lernt und mit ihrer Natur gemischt hatten, gingbis auf eine harte Lehnverfassung und Forstqcrcchtig-kcit nach Britannien über. Und wiewohl in derZukunft viele Gesetze des Eroberers abgcschaffet, unddie alten milderen Angelsächsischen zurückgcrustn wur-den: so konnte dennoch der mit den normannischenGeschlechtern der Nation einqepflanzte Gcist ausSprache und Sitten nicht mehr verbannt werden;auch in der englischen grünet daher ein cingcimpsterSprößling der lateinischen Sprache. Schwerlich wäredie brittische Nation geworden, was sic vor andernward, wenn sie auf ihrem alten Hefen ruhig geblie-ben wäre; jetzt beunruhigten sie lange die Dänen;Normanner pflanzten sich ihr ein, und zogen sieüber das Meer hin zu langen Kriegen in Frankreich.Da ward ihre Gewandtheit geübt: aus Uebcrwun-
denen wurden Ucbcrwinder, und endlich kam nach somancher Revolution ein Staatsgebäude zum Vor-schein, das aus der Angelsächsischen Klosterhaushal-kung wahrscheinlich nie entstanden wäre. Ein Ed-mund oder Edgar hätte dem Papst Hildebrand nichtwiderstanden, wie Wilhelm ihm widerstand, und inden Kreuzzügen hatten die Englischen mit den Fran-zösischen