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der Geschichte der Menschheit. 16c
zösischeN Ritter» nicht wetteifern mögen, wenn durchdie Normänncr ihre Nation nicht gleichsam von in-nen aufgeregt, und durch mancherlei) Umstande auchgewaltsam wate gebildet worden. Einimpfungen derVolker zu rechter Zeit scheinen dem Fortgange derMenschheit so unentbehrlich, als den Früchten derErde die Verpflanzung, oder dem wilden Baum seineVeredlung. Auf Einer und derselben Stelle erstirbtzuletzt das Beste.
Nicht so länge und glücklich besaßen die Nor-Männer Neapel und Sicilicn, deren Erwerb einwahrer Roman ist von persönlicher Tapferkeit undAbenteurcrtugend. Auf Wallfahrt.» nach Jerusalemlernten sie das schöne Land kennen, und vierzig bishundert Mann legten durch Ritterhülfc gegen Be-drängte den Grund zu allem weitern Besitz. Rainolfward der erste Graf zu Aversa, und drei) der tapfer»Söhne Tankrcds, die auch auf gutes Glück hinübcr-gckommen waren, erwarben sich nach vielen Lhatengegen die Araber den Ritterdank, daß sie Grafen,nachher Herzoge zu Apulien und Kalabrien wurden.Mehrere Sohne Tankkeds, Wilhelm mit dem eiser-nen Arm, Drogo, Humfricd folgten: Robert Gui-scard und Roger entrissen den Arabern Sicilicn, undRobert belieh seinen Bruder mit dem etworbnen schö-nen Königreiche. Roberts Sohn, Boemuno, fand imOrient sein Glück, und als ihm sein Vater dahinfolgte, ward Roger der erste König beyder Sici-lien, Mit geist- und weltlicher Macht versehen. Un-ter ihm und seine» Nachfolgern trieben die Wissen-schaften an dieser Ecke Europens einige junge Knos-pen; die Schule zu Salerno hob sich, gleichsam inPhüvs. u. Gesch. Vll. Th. L /llken IV.