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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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, 5 ^ Ideen zur Philosophie

nannte, und die jetzt sein Königreich war. Uebcrein Iabr lang lag er hier, eben so wenig müßig,als entkräftet. Wie aus einem unsichtbaren Schloßkhat er Ausfälle auf die Feinde, und nährte sich unddie Seinen von ihrer Beute, bis Einer seiner Treuenin einem Gefecht mit ihnen den Zauberraben erbeu-tet batte, die Fabne, die er als das Zeichen seinesGlücks ansah. Als Harfenspieler gekleidet, ging erjetzt ins Lager der Danen und bezauberte sie mitfeinem lustigen Gesänge; man führte ihn in dasZelt des Prinzen, wo ec allenthalben ihre tiefe Si-cherheit und räuberische Verschwendung sah. Jetztkehrte er zurück, lhat durch geheime Boten seinenFreunden kund, daß er lebe, und lud sie an dieEcke eines Waldes zur Versammlung ein. Es kamein kleines Heer zusammen, das ihn mit Freuden-geschcey empfing; und schnell rückte er mit demselbenauf die sorglosen,, jetzt erschrockenen Danen, schlugsie, schlojHsic ein, und machte aus Kriegsgefangenenseine Bundsgenossen und Kolonisten im verödetenNordhumbcrlande und Ostangcln. Ihr König wardgetauft, von Alfred zum Sohne angenommen, undder erste Schimmer von Ruhe gleich darauf gewandt,daß er Platz gegen andere Feinde gewinnen möchte,die in zahlreichen Schwärmen das Land aussogen.Unglaublich schnell brachte Alfred den zerrüttetenStaat in Ordnung, stellcte die zerstörten Städte wie-der her, schuf sich eine Macht zu Lande, bald auchzur Sec; so daß in weniger Zeit 120 Schiffe dieKüsten umher bewachten. Bcym ersten Gerücht einesUeberfalls eilte er hülfreich herbey; und das ganzeLand glich im Augenblick der Noch einem Heerlager,wo jedweder seinen Platz wußte. So vereitelte er