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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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iÄ2 Ideen zurPhilosophir

vent, denen bald andere nachfolgeten: denn dasLand war voller Städte, in welchen hier ein Her-zog, dort ein Graf sein Wesen treiben konnte. Da-durch ward aber das Reich der Longobardcn entkräf-tet, und wäre leichter als das Reich der Gothenwcgzufegen gewesen, wenn Konstantinepel einen Ju-stinian, Delifar und Narses gehabt hätte; indeß siejetzt auch in ihrem Kraftlosen Zustande den Rest desExarchats zerstören konnten. Allein mit diesemSchritte war auch ihr Fall bereitet (742). Der Bi-schof zu Rom, der in Italien keine als eine schwa-che, zcrkheilte Regierung wünschte, sähe die Lango-barden sich zu nahe und mächtig; da er nun vonKonstantinopel aus keinen Bexstand hoffen konnte,zog Stephanus über das Gebirge, schmeichelte demUsurpator des Fränkischen Reichs Pipin mit der Ehreein Beschützer dcrKirche werden zu können (7^2), salbteihn zu einem rechtmäßigen Könige der Franken undließ sich dafür noch vor dem erobernden Feldzüge selbstdie fünf Städte und das den Langobarden zu entneh-mende Exarchat schenken (764). Der Sol>n Pipins, Karlder Große, vollendete seines Vaters Werk, erdrücktemit seiner überwiegenden Macht das longobardischeReich und >pard dafür vom heiligen Vater zum Pa-tricias von Rom, zum Schutzherrn der Kirche (774), jaendlich wie durch eine Eingebung des Geistes zum Rö-mischen Kaiser ausgerufen und gekrvnet söoo). Wasdieser Ausruf für ganz Europa veranlaßt habe, wirddie Folge zeigen; für Italien ging, durch diesen herr-lichen Fischzug Petri jenscit der Alpen, das ihn«nimmer - ersetzte Longobardische Reich unter. In denzwey Jahrhunderten seiner Dauer hatte es für dieBevölkerung des verwüsteten und erschöpften Landes