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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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i 3 o Ideen zur Philosophie

Griechen viel zu lhun gab. Nachdem er im Treffengeblieben ( 552 ) und sein Hut mit dem blutigenKleivc dem eitlen Zustiuian zu Füßen gelegt wargings mit dem Reich der Gothen zu Ende (554) ,wiewohl sie sich bis auf die letzten 700» Mann ta-pfer hielten. Empörend ist die Geschichte diesesKrieges, indem auf der Einen Seite tapfre Gerech-tigkeit, auf der andern griechischer Betrug, Geizund jede Niederträchtigkeit der Italiener kämpfen,so daß es zuletzt einem Verschnittenen, dem Nauesgelang, das Reich auszurotten, das Theodcrich zumWohl Italiens gepflanzt hatte, und dagegen zu Ita-liens langem Weh das hinterlistige schwache Epar-chat, die Wurzel so vieler Unordnungen und Uebcleinzuführen. Auch hier wie in Spanien war leiderdie Religion und die innere Verfassung des Gordi-schen Staats der Grund zu seinem Verderben. DieGothen waren Arianer geblieben, die der römischeStuhl ihm so nahe, ja als seine Dberherccn un-möglich dulden konnte; durch alle Mittel und We-ge, wenn auch von Konstantinopel der und mit eig-ner Gefahr, ward also ihr Fall befördert. Zuiumhatte sich der Charakter der Gothen mit dem Cha-rakter der Italiener noch nicht gemischt; sie wurdenals Fremdlinge und Eroberer angesehen, und ihnendie treulosen Griechen vorgezogen, von denen, auchschon in diesem Bcfreyungökriege, Italien unsäglichlitt, und noch mehr gelitten hätte, wenn ihm lucht,wider seinen Willen, die Langobarden zu Hülfe ge-kommen wären. Die Gothen zerstreuten sich, undihr letzter Nest ging über dis Alpen.