der Geschichte der Menschheit.
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mischen Gesetze gegolten, und auch uns einen Theildes Lheodosischen Gesetzbuchs gerettet, obgleich oieGothen selbst lieber Key ihren eigenen Gesetzen undRechten blieben. Jenseit der Pvrcnaen kamen siein ein Land, das unter den Römern eine blühendeProvinz gewesen war, voll Städte, 'wU Einrichtun-gen und Handel. Als in Rom alles schon derUcppigkeit unterlag, hatte Spanien der Hauptstadtder Welt »och eine Reihe berühmter Männer gege-ben, *) die in ihren Schriften schon damals etwasvom spanischen Charakter zeigen. Anderntheils warauch das Christenthum frühe nach Spanien gekom-men, und da der Geist dieses Volks durch die selt-same Vermischung vieler Nationen in seinem abge-sonderten Erdstrich zum Außerordentlichen und Aben-teuerlichen sehr geneigt war, hatte er an Wunderge-schichtcn und Büßungen, an Enthaltsamkeit undEinsiedelei,, an Orthodoxie, am Martyrerrhum undeiner Kirchenpracht über heiligen Gräbern so vielGeschmack gefunden, daß Spanien auch seiner Lagenach gar bald ein wahrer Christen - Pallast ward.Von hieraus hatte man bald den Bischof zu Nom,bald den zu Hippo, Alexandrien und Jerusalemfragen, oder belehren können: man konnte die Kez-zer sogar ausser Landes aufsuchen und bis gen Pa-lästina verfolgen. Von jeher also waren die Spa-nier erklärte Ketzerftinde, und haben den Priscillia-
Lucan, Mela, Columella, die beyden Seneca,Quintilian, Marrial, Florus u. a. sind Spanier.S. Velasquez Geschichte der Spanischen Dicht-kunst, Gott. 1769^ S. 3 u. f.
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