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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
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rc>4 Ideen zur Philosophie

gie anssnq. Welche Mythologie? Die wir auf denAltären sehen, von der wir in den Legenden lesen.

2. Da im Ehristcnthum alles aus Bekenntniß,dies Bekenntniß aber auf einem Symbol, und diesSymbol auf Tradition beruhete: so waren zu Er-haltung der Aufsicht und Ordnung entweder Wun-dergaben oder eine strenge Kirchenzucht vorallem nöthig. Mit dieser Einrichtung stieg das An-sehen der Bischöfe, und um die Einheit desGlaubens, d. i. den Zusammenhang mehrerer Ge-meinen zu erhalten, bedurfte man der Eoncilienund Synoden. Ward man auf diesen nicht einig,oder fanden sie in andern Gegenden Widerspruch: sonahm man angesehene Bischöfe als Schiedsrich-ter zu Hülfe, und am Ende konnte es nicht fehlen,daß nicht unter mehreren dieser apostolischen Aristo-kraten Ein Haupt-Aristokrat sich allmählichhervorhob. Wer sollte dies seyn? wer konnte es wer-den? Der Bischof zu Jerusalem war zu entferntund arm: seine Stadt hatte große Unfälle erlitten;sein Sprengel ward von andern auch apostolischenBischöfen zu sehr eingeengt; er saß auf seinem Gol,gatha gleichsam außer dem Kreise der Weltherrschaft.Die Bischöfe von Antiochien, Alexandrien, Rom,endlich auch von Konstantinopel traten hervor, undcs war Lage der Sache, daß der zu Rom über siealle, auch über seinen eifrigsten Mitkämpfer denKon-stantinopolitanischen siegte. Dieser saß nämlich demThron der Kaiser zu nahe, die ihn nach Gefallenerheben und erniedrigen konnten, mithin durfte ernichts als ihr prächtiger Hofbischof werden. Dage-gen verbanden sich, seitdem die Kaiser Rom verlas-sen und sich an die Gränze Europa's verpflanzt hat-