der Gk schichte der Menschheit.
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Fortgang des Chri'stenthunis in den lateini-schen Provinzen.
r. war die Hauptstadt der Welt: aus Rom
ergingen die Befehle entweder zu Duldung oder z»Unterdrückung der Christen; nothwendig mußte aufdiesen Mittelpunkt der Macht und Hoheit eine Haupt-wirkung des gesummten Christenthums sehr frühestreben.
Die Duldung dev Römer gegen alle Religionenüberwundener Völker ist über allen Widerspruch er-hoben; ohne dieselbe und ohne den ganzen Zustandder damaligen römischen Verfassung würde daS Chri-stenthum sich nie so schnell und allgemein ausgebrei-tet haben. Es entstand in der Ferne, unter einemVolk, das man verachtete und zum Sprichwort desAberglaubens gemacht hatte: in Rom regierten böse,
Interesse zu fehlen scheint, das z. B. die histo-rischen Schriften Hume's einflößen. Das Ge-schrey aber, das man in England gegen dies ge-lehrte, wirklich philosophische Werk erhoben har,als ob es dem Christenlhum feind sey, scheintmir unbillig: denn Gibbon urtheilt über dasChristenlhum, wie über andre Gegenstände seinerGeschichte, sehr milde-
Philos. U. Gcsch. Vl. Th. G ta'ee» lV.