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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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der Geschichte der Menschheit. 5 g

schickter, Glaubenslehren zu bestimmen, als die chri-stinnisirten Kaiser, denen Konstantin das angebohrneErbrecht nachließ, über Vater, Schn und Geist, übers,crc>8<r<o5 und o,</.o<Lcri05, über Eine cder zwcy Na-turen Christi, über Maria die Gottesgebärerin, denerschaffenen oder uncrschaffencn Glanz bey der TaufeChristi Symbole und Kanons anzubefeblen. Ewigwerden diese Anmaßungen, sammt d.n Folgen, diedaraus erwuchsen, eine Schande des Throns zu Kon-stantinopel und aller der Throne bleiben, die ihmhierin nachfolgeten: denn mit ihrer unwissenden

Macht unterstützten und verewigten sic Verfolgungen,Spaltungen und Unruhen, die weder dem Geist,noch der Moralität der Menschen aufhalfen, viel-mehr Kirche, Staat und ihre Thronen selbst unter-gruben. Die Geschichte des ersten christlichen Reichs,des Kaiserthums zu Konstantinopel, ist ein so trau-riger Schauplatz niedriger Vcrrätherepen und abscheu-licher Greuelthaten, daß sie bis zu ihrem schreckli-chen Ausgange als ein warnendes Vorbild aller christ-lich-polemischen Regierungen dasteht.

4. Das Christenthum bekam heili-ge Schriften, die Einestheils a u s g e-legentlichcn Sendschreiben, Andern-theils, wenige ausgen 0 mme n, a u s m ü n d-lichen Erzählungen erwachsen, mit derZeit zum Nichtmaas des Glaubens, bald aber auchzum Panier aller streitenden Parkheren gemacht undaus jede ersinnliche Weise gcmißbraucht wurden.Entweder bewies jede Parthcy daraus, was sie er-weisen wollte; oder man scheuste sich nicht, sie zuverstümmeln, und im Namen der Apostel falscheEvangelien, Briefe und Offenbarungen mit frecher