der Geschichte der Menschheit.
Thcil nakmen *). An der skandinavischen Küste undin der Nordsee wimmelte bald alles von Handelsleuten,Seeräubern, Reisenden und Abenteurern, die sich inalle Meere, an die Küsten und Länder aller europäischenVolker gewagt und die wunderbarsten Dinge ausge-führt haben. Die Beigen knüpften Gallien und Bri-tannien zusammen, und auch das mittelländischeMeer blieb von Zügen der Barbaren nicht verschont:sie wallsahrteten nach Rom, sie dienten und handel-ten in Konstantinopel. Durch welches alles dann,weil die lange Völkerwanderung zu Lande dazu kam,endlich in diesem kleinen WelttheU die Anlage zueinem großen Natione n - Ver ei n gemacht ist, zudem odne ihr Wissen schon die Römer durch ihreEroberungen vorgearbcitet hakten, und der schwerlichanderswo, als hier zu Stande kommen konnte. Inkeinem Welttheil haben sich die Völker so vermischt,wie in Europa: in keinem haben sie so stark undoft ihre Wohnplatze, und mit denselben ihre Lebens-art und Sitten verändert. In vielen Ländern würdees jetzo den Einwohnern, zumal einzelnen Familienund Menschen schwer scyn, zu sagen, welches Ge-schlechtes und Volkes si« sind? ob sie von Gothen,Mauren, Juden, Karthagern, Römern; ob sie vonGalen, Kymren, Burgundern, Franken, Norman-nen, Sachsen, Slavcn, Finnen, Illyriern herstam-mcn? und wie sich in der Reihe ilwer Vorfahrendas Blut gcmischet habe? Durch hundert Ursachen
) In Fischers Geschichte des deutschen HandelsTh. i. sind hierüber sehr brauchbare Kollectaneengcsammlet.