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Zur Philosophie und Geschichte Theil 6 (1820) Ideen ; 4
Entstehung
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ausgctilgt sind, lheils auf den Geist ihrer damaligenNachbarn und Mitwohner sehr gewirkt baden. An-mehreren Orten zündete sich bev ibnen die Fackel derWissenschaft für das damals barbarische Europas an,und auch bey den Kreuzzügcn ward die Bekannt-schaft mit ihren morgcnlandischen Brüdern unsermWelttbcil ersprießlich. Ja da viele derselben in denvon ihnen bewohnten Landern zum Ehristenlhumübergetrcten sind: so sind sie dadurch, in Spanien,Sicilie» und sonst, Europa selbst cinverleibet worden.

2. Die Türken, ein Volk aus Turkestan, istTrotz seines mehr als dreyhundcrtjahrigen Aufent-halts in Europa diesem Weltlheil noch immer fremde,Sic haben daS morgenlandischc Reich, das übertausend Jahre sich selbst und der Erde zur Lastswar,geendet, und ohne Wissen und Willen. die Künstedadurch westwärts nach Europa getrieben. Durchihre Ansalle auf die europäischen Machte haben siedieselbe Jahrhunderte lang in Tapferkeit wachend er-halten , und jeder fremden 'Alleinherrschaft in ihrenGegenden vorgebeuget; ein geringes Gute gegen dasungleich-größere Uebel, daß sic die schönsten LanderEuropa's zu einer Wüste, und die einst sinnreichstengriechischen Völker zu treulosen Sklaven, zu lieder-lichen Barbaren gemacht haben. Wie viele Werkeder Kunst sind durch diese Unwissenden zerstört wor-den ! wie vieles ist durch sie untergegangen, das niewiederhergcstellt werden kann. Ihr Reich ist eingroßes Gefangniß für alle Europäer, die darin le-ben ; es wird untergeben, wenn seine Zeit kommt.Denn was sollen Fremdlinge, die noch nach Jahr-tausenden asiatische Barbaren scyn wollen, was sol-len sie in Europa?