der Geschichte der Menschheit. .^7
Ganz fremde sind für uns auch jene zwevteHunnen, die unter Dschingis-Khan und seinen Nachfol-gern Europa verwüsteten. Der erste Eroberer drangunaufhaltsam bis an den Dnepr, änderte plötzlichseine Gedanken und ging zurück: sein Nachfolger
kam mit Feuer und Schwert bis in Deutschland,ward aber auch zurückgetricbcn. Dschingis-Khans Enkelunterjochte Rußland, das anderthalb hundert Jahreden Mongolen steuerbar blieb; endlich warf cs dasJoch ab, und ging in der Folge selbst diesen Völ-kern gebietend entgegen. Mehr als einmal sind jeneräuberischen Wölfe der asiatischen Erdhöhe, die Mon-golen , Verwüster der Welt worden; Europa aberzu ihrer Steppe zu machen, hat ihnen nie geglückt.Sie haben es auch nie gewollt: sondern begehrten
nur Berits
Also sprechen wir blos von denen Völkern, dieals Besitzer und Mitwohner sich in unserm Welt-rheil eine längere oder kürzere Dauer erwarben; unddieses sind:
r. Die Araber.zuerst. Nicht nur hat diesesVolk dem morgcnländischcn Kaiserthum in dreycnTheilcn der Welt den ersten großen Hauptstoß gege-ben ; sondern da sie Spanien 770 Jahre theilweisebesessen, außerdem auch in Sicilien, Sardinien, Eor-sika, und Neapel ganz oder zum Theil lange geherr-schet haben, und meistens nur stückweise diese Be-sitzungen verloren: so blieben allenthalben in der
Sprache und Denkart, in Anlagen und Einrichtun-gen Spuren von ihnen zurück, die theils noch un-